Donnerstag, November 11, 2004

Vermeidung von Impotenz - Magnesium bei Bluthochdruck

Welche Möglichkeiten gibt es noch, Bluthochdruck ohne potenzgefährdende Arzneimittel wie Betablocker oder Kalziumantagonisten zu 'behandeln'??
Kürzlich habe ich über Coenzym Q10 plus Vitamin E geschrieben, das großes blutdrucksenkendes Potential hat.

Wenn nun auch noch ein weiteres Nahrungsergänzungsmittel, Magnesium nämlich, hinzugenommen wird, ist absehbar, daß einem noch größeren Teil der Betroffenen geholfen werden kann. Das schöne daran: Magnesium-Präparate erhalten Sie preiswert in jeder Apotheke ohne Rezept. Ich empfehle als Optimum: Magnerot Classic, die Magnesium-Orotat-Verbindung, die der Alternativmediziner Hans Nieper entwickelt hat.

Was sind die Fakten, die diese Empfehlung stützen?

Es ist das amerikanische National Institute of Health, eine Art amerikanisches Gesundheitsamt, das Magnesium folgendermaßen beurteilt:
"Befunde legen nahe, daß Magnesium eine wichtige Rolle in der Regulierung des Blutdruckes spielen könnte. Magnesiummangel kann zu metabolischen Veränderungen führen, die ihrerseits zu Herzinfarkten und Schlaganfällen beitragen können. Darüberhinaus liegen Befunde vor, daß verringerte Magesiumspeicher das Risiko für Herzrhythmusstörungen erhöhen und damit indirekt das Risiko für Komplikationen dieser Rhythmusstörungen erhöhen könnten. Große Bevölkerungsstudien haben hohe Magnesiumspiegel mit geringerem Vorkommen von Herzkranzgefäßverengung assoziiert."

Willkommen in der Welt der "Gesundheitsdiplomatie": 'legen nahe', 'kann', könnte' ...
Auch die NIH könnte verklagt werden!

Wie auch immer, die Evidenz ist überwältigend, daß
  • Magnesium ein Hauptfaktor für die Entspannung glatter Gefäßwandmuskelzellen ist und damit den Blutdruck reduziert
  • Magnesium die neuro-muskuläre Erregbarkeit vermindert (Entspannungseffekt)
  • Magnesium als Stabilisisator von Membranen wirkt, was allgemein Energie einspart
  • Magnesium eine Art natürlicher Kalziumantagonist ist (wozu dann noch einen pharmazeutischen Kalziumantagonisten nehmen?)
  • Magnesium die Synthese von Stickoxid fördert, einem Gefäßentspannungsfaktor

Kurz: Mit Coenzym Q10, Vitamin E plus Magnesium haben wir bereits ein Arsenal natürlicher Möglichkeiten der Überwindung von Bluthochdruck in der Hand, das bei einem hohen Prozentsatz der Betroffenen eine deutliche Reduzierung der Medikamentendosis, vielleicht sogar ein völliges Absetzen ermöglicht.

Übrigens: Wenn Sie schon ein Diuretikum nehmen sollen, dann sollten Sie unbedingt Kalium vermehrt zuführen (in Bananen, Zitrusfrüchten, Gemüse oder als billige Kalinor-Brausetabletten). Warum? Kaliummangel - und Diuretika führen sehr oft zu Kaliummangel - führt zu Bluthochdruck...

Viele Grüße

Dr. W. Rösner

Quelle:
Le Magazine, September 2004 - Report: Magnesium In Hypertension Prevention And Control

Donnerstag, November 04, 2004

Bluthochdruck 'potenzschonend' natürlich behandeln

Fortsetzung der Serie vom 2.11.

Ich greife als Beispiel eine der Studien heraus, die im alternativen Behandlungsprotokoll für Bluthochdruck von der Life Extension Foundation genannt werden:
"Randomized, double-blind, placebo-controlled trial of coenzyme Q10 in isolated systolic hypertension" von Burke, Neuenschwander und Olsen, 2001.
46 Männer und 37 Frauen mit erhöhtem systolischem Blutdruck (es war also nur der obere Wert des Blutdrucks erhöht) erhielten über 12 Wochen entweder 60mg Coenzym Q10 täglich oder Plazebo. Bei den Personen, die Coenzym Q10 erhielten, verringerte sich der systolische (obere) Blutdruckwert um durchschnittlich gut 17 mmHg, also z.B. statt 160 mmHg danach 143 mmHg - eine sehr deutliche Verringerung also, die ohne Nebenwirkungen erzielt werden konnte.

Wie bei Nahrungsergänzungen oft üblich, gibt es dabei noch einige andere positive Wirkungen einer solchen Ergänzung mit Coenzym Q10, wie z.B. verbesserte Herzleistung (Coenzym Q10 ist übrigens in Japan eines der häufigsten angewendeten 'Arzneimittel'!).

Hier haben wir also bereits die erste, sehr überzeugende Alternative für die übliche Pharmakotherapie des Bluthochdrucks, die bekanntlich Potenzprobleme tendenziell eher verschlechtert und noch manch andere ungute Nebeneffekte hat (wie z.B. Depression und erhöhte Nüchternblutzuckerspiegel).

Meine Empfehlung für Sie, wenn Sie wegen Bluthochdruck in Behandlung sind, lautet ganz klar: Beschaffen Sie sich als erstes Coenzym Q10 und nehmen Sie davon 60mg täglich.

Die LifeExtension Foundation hat übrigens etwas sehr Intelligentes getan, nämlich Coenzym Q10 ergänzt mit einem natürlichen Vitamin-E-Komplex aus Palmöl (mit den viel wirksameren Gamma-Tocotrienolen). Beides kombiniert ist wahrscheinlich noch wirksamer als einzeln gegeben. 2 Kapseln täglich werden ausreichen, um die oben beschriebenen Wirkungen erreichen zu können.
Bitte reduzieren Sie jedoch Ihre gegenwärtige Blutdruckmedikation nur in Absprache mit Ihrem Hausarzt, der vielleicht auch interessiert ist, die Vorteile von Coenzym Q10 kennen zu lernen.

Quelle: Coenzym Q10 von LEF - hier klicken.

Hypertension And Hypertensive Vascular Disease: "CoQ10 significantly improved diastolic and systolic pressure in essential hypertension"

Mittwoch, November 03, 2004

Impotenz als Nebenwirkung von Blutdrucksenkern

Wenn Sie mit Potenzproblemen zu tun haben und Blutdruck-Senker, wie z.B. Betablocker oder Calciumantagonisten nehmen sollen, haben Sie vielleicht die Beobachtung gemacht, daß sich Ihre Potenzprobleme seit Beginn dieser Medikation eher verschlechtert haben.
Manche Leser haben mir sogar berichtet, Sie seien sicher, erst seit der Einnahme solcher Blutdruckmittel Potenzstörungen zu haben!

Ich bin überzeugt, daß diese Beobachtungen korrekt sind.
Wenn Sie die Packungsbeilage Ihrer Medikamente aufmerksam lesen, entdecken Sie vermutlich die Nebenwirkung "Erektionsstörung" oder ähnliches.

Das ist insofern oft sehr entmutigend als viele Hausärzte diesen Zusammenhang leugnen und sich damit einer Diskussion über Alternativen zur Blutdrucksenkung entziehen - oder einfach keine Alternativen kennen.

Genauso wie es jedoch Alternativen für Viagra und andere pharmazeutische Potenzmittel gibt, kann auch Bluthochdruck mit Vitalstoffen, Nahrungsergänzungen, Vitaminen, Mineralien und anderen natürlichen Methoden so weit gebessert werden, daß eine Arzneimitteltherapie entweder überflüssig wird oder die Menge der Medikamente so reduziert werden kann, daß sich wieder normale Erektionen einstellen.

Die Life Extension Foundation hat zum Thema "natürliche Behandlung von Bluthochdruck" ein umfangreiches, gut fundiertes Behandlungsprotokoll herausgegeben, das hier nachgelesen werden kann (Englisch): Hypertension and Hypertensive Vascular Disease.

Wenn Sie interessiert sind, mehr über diese natürlichen Möglichkeiten zu erfahren, lesen Sie in den nächsten Tagen die von mir hiermit begonnene Serie über alternative Möglichkeiten der Blutdrucksenkung mit nebenwirkungsfreien Nahrungsergänzungen - auf Deutsch in diesem Magazin.

(Forsetzung folgt am 4.11.2004)

Donnerstag, Oktober 28, 2004

Einfluß von Lebensstil auf Impotenz

Immer wieder wird von unseren Lesern die Frage aufgeworfen, ob Alkoholkonsum und Rauchen Gründe für Impotenz sein können. Und falls ja, ob es z.B. Sinn macht, das Rauchen einzustellen (oder ob nicht ohnehin schon alles zu spät ist... ).

Da Impotenz keine der möglichen Todes- oder Invaliditätsursachen ist, gibt es zu diesen Fragen nur spärliche Untersuchungen. Es gibt eine aktuelle finnische Studie, die diesen Fragen nachging, veröffentlicht im International Journal of Impotence Research (Int. Journal für Impotenz Forschung).
Folgende Ergebnisse wurden zusammengetragen:
Statistisch besteht eine positive Korrelation zwischen Zigarettenrauchen und Impotenz, sowie zwischen starkem Übergewicht und Impotenz.
Kein Zusammenhang wurde gefunden zwischen Alkoholkonsum und Impotenz.

Für praktische Belange interessant ist die Beobachtung, daß ehemalige Raucher nicht gehäuft unter Potenzproblemen leiden, obwohl aktuelle Raucher ein leicht erhöhtes "Impotenz-Risiko" haben - vielleicht lohnt es sich also doch, das Rauchen aufzugeben?

Übergewicht scheint insgesamt die Potenz deutlicher zu beeinträchtigen als das Rauchen. Wenn Sie also übergewichtig sind und Rauchen - so müßte man folgern - reduzieren Sie zuerst Ihr Gewicht und hören Sie dann zu rauchen auf (ohne wieder zuzunehmen freilich)!

Hinsichtlich Alkohol kann Entwarnung gegeben werden, folgt man dieser Studie. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob ich ihr in dieser Hinsicht vorbehaltlos folgen will. Es ist kaum vorstellbar, daß exzessiver Alkoholkonsum nicht doch erheblich negative Auswirkung auf die Potenz haben wird. Alles über 1-2 Glächen Wein täglich ist zuviel!

Quelle:
Effect of Life-Style Factors on Incidence of Erectile: "Obesity (rate ratio (RR)=1.7, 95% confidence interval (CI): 1.1-2.5) and current smoking (RR=1.5, 95% CI: 0.9-2.2) increased the incidence of ED. Current smokers free of comorbidity were also at higher risk of ED (RR=1.3, 95% CI: 0.8-2.1), but no effect was observed among past smokers. Our results indicate that sociodemographic and life-style factors, except age and obesity, have little influence on ED."

Montag, Oktober 25, 2004

Impotenz bei übergewichtigen Männern durch Abnehmen gemildert

In einer von 2000 bis 2003 geführten Studie mit stark übergewichtigen Männern (Body-Mass-Index > 30) in Italien wurde gezeigt, daß Kalorien-Einschränkung kombiniert mit körperlichem Training zu Gewichtsabbau führt, was wenig überraschend ist. Zusätzlich jedoch ergab sich eine Verbesserung der Potenz der Teilnehmer, dokumentiert anhand des sog. IIEF score, einer Meßmethode, die sich v.a. auf die Selbsteinschätzung der Teilnehmer stützt.

Insgesamt fällt das Resüme dieser Studie eigentlich nicht sehr ermutigend aus, denn es wird bezweifelt, ob man die Studien-Bedingungen der konsequent angeleiteten Kalorieneinschränkung und des Trainings auf andere Bevölkerungsgruppen übertragen kann. Die Teilnehmer diese Studie waren nämlich überdurchschnittlich motiviert, ihr massives Übergewicht abzubauen.

Wie auch immer, ich meine, jeder hat es selbst in der Hand, wie motiviert er sein möchte. Wer Gewicht abnehmen will und nicht ganz so massiv übergewichtig ist, dem dürfte dies umso leichter fallen. Immerhin winkt dann ein Zugewinn an Vitalität, wie die Studie zeigte...

Quelle:
Weight Loss Helpful in Obese Men With Erectile Dysfunction: "Weight loss by reduced calorie intake and increased exercise improved sexual function in obese men with erectile dysfunction (ED), according to the results of a randomized trial published in the June 23/30 issue of the JAMA"

Sonntag, Oktober 24, 2004

Versorgungsnotstand bei Impotenz

Professoren der Würzburger Julius-Maximilians-Universität bemängeln einen Versorgungsnotstand für Menschen mit sog. Sexualstörungen. Es sei sehr schwer für die Betroffenen, erfahrene und qualifizierte Therapeuten zu finden.

Wenigstens bemüht sich die Universität Würzburg durch die in dieser Meldung angekündigte Tagung, Informationslücken zu schließen. Daher der 'zündende' Titel: 'Sexualstörungen: Ursachen, Diagnose, Therapie'.

Dieser Titel, der so langweilig klingt, wie die deutsche Universitätsmedizin nun einmal ist, weist schon auf den Kern des Problems hin: wenig Kreativität, Festhalten an konventionellen Denkmustern - 'Ursache', 'Diagnose', 'Therapie', 'Versorgung'.

Wenn wir diese Abfolge als logisch empfinden, gut und schön. Aber was wissen wir denn schon über die angeblichen Ursachen von Impotenz, der zweifellos häufigsten Sexualstörung? Die Angaben in den klassischen Lehrbüchern jedenfalls sind ungenügend und ergeben keine fruchtbaren Therapieansätze - mehr dazu können Sie hier lesen: Thema Impotenz.

Wie wäre es stattdessen, ausnahmsweise weniger in Mustern von 'Versorgung' zu denken als vielmehr die Eigeninitiative der Betroffenen anzuregen, ihr Problem selbst zu überwinden?
Wo eine Versorung ist (ich bin allergisch auf dieses Wort), da ist auch ein 'Versorger' und ein 'Versorgter'. Der 'Versorgte' liegt dann in der Regel in einem weichen Bett (bildlich gesprochen), das zur Muskelverkümmerung (wiederum bildlich gesprochen) führt. Ein Volk, das versorgt wird ...

Wollen Sie Gegenstand einer 'Versorgung' sein?

Hoffentlich nicht, denn das wäre die Garantie für fortbestehende Potenzprobleme. Potenz ist geradezu das Gegenteil von Sich-versorgen-lassen! Das Geheimnis der Überwindung von Potenzproblemen ist ganz einfach: Werden Sie wieder potent!

Sie selbst sind es, der das Blatt wenden kann und muß! Kein Versorger, und sei er noch so gut informiert, kann Ihnen die Eigeninitiative abnehmen. Heben Sie Ihren Hintern aus dem Sonntagssessel und werden Sie aktiv!

Werden Sie wieder fit, ernähren Sie sich besser, schalten Sie Stressoren in Ihrer Umgebung gnadenlos aus und geben Sie sich einen Kick durch natürliche Mittel, die Ihr Vitalität fördern.
Hunderte haben das so getan und Sie können es auch!

Viele Grüße

Dr. W. Rösner



Quelle:
Sexualstörungen: Ursachen, Diagnose, Therapie

Freitag, Oktober 22, 2004

Testosteron und Potenz - Life Extension Newsletter: April 19, 2004

Immer wieder wird versucht, mit Testosteron-Injektionen oder, noch schlechter, mit Testosteron-Tabletten (leberschädlich) die Potenz von Männern zu verbessern.

Weil es selten ein absoluter Testosteronmangel ist, der einer Potenzproblematik zugrunde liegt, mehr darüber in unserem Newsletter Testosteronsydrom, sondern eine vermehrte Bindung von Testosteron an Eiweiß im Blut, enden solche Versuche fast immer enttäuschend.

So verwundert es auch nicht, daß italienische Wissenschaftler in einer Studie an 120 Männern zwischen 60 und 74 feststellten, daß die Versuchsgruppe, die nur Testosteron erhielt keine wesentliche Veränderung verschiedener "Potenzparameter" zeigte. Die Gruppe jedoch, die zusätzlich 2g Carnitin und 2g Acetyl-Carnitin erhielt, war deutlich verbessert was nächtliche Steifigkeit und Fähigkeit zur Erektion angeht.
Carnitin und Acetyl-Carnitin sind also Potenzmittel - eine hervorragende, gesunde Alternative für pharmakologische Mittel wie Viagra oder Cialis!

Lesen Sie mehr über Carnitin - hier klicken - und Acetyl-Carnitin - hier klicken.

Entnommen aus dem April Newsletter der LifeExtension Foundation, USA:
The April 2004 issue of the journal Urology published the findings of Italian researchers that the amino acid carnitine was more active than testosterone in improving symptoms of aging in men, such as sexual dysfunction and depression, associated with the decline of androgenic hormones.

Mittwoch, Oktober 20, 2004

Onlineportal stimme.de: Impotenz ist selten ..

Onlineportal stimme.de: "Auch seltene Symptome werden zur 'grassierenden Seuche', beispielsweise Impotenz beim Mann oder sexuelle Unlust der Frau."

Mit diesem Satz wird der Wissenschaftsjournalist und Spiegel-Redakteur Jörg Blech zitiert, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die 'Praktiken' der Pharmaindustrie zu durchleuchten.
Seine wesentliche Grundaussage ist offenbar, daß heutezutage viele eigentlich unbedeutende Beschwerden zu wichtigen Gesundheitsproblemen hochstilisiert werden, um damit den Umsatz von Pharmazeutika anzuregen.
Ich denke, jeder praktische Arzt kann solch einer Analyse zustimmen.

Abgesehen davon, daß ich Impotenz weder als Problemchen, noch als selten bezeichnen würde - darüber war ich gestolpert - ist all dies aus meiner Sicht nicht nur ein Pharma-Thema, sondern ganz generell ein Thema des Komplexes 'Gesundheitsdienstleistungen'.

Alle in diesem Sektor Beschäftigten, ob in Gesundheitsämtern, Medizinischen Fakultäten, Praxen, Kassenärztlichen Vereinigungen, Pharmaunternehmen oder Krankenversicherungen und Apotheken haben ein Überlebensinteresse daran, Problemchen aufzubauschen. Das sichert öffentliche Gelder, Forschungszuwendungen, Krankenkassenbeiträge und auch zunehmend privat finanzierte Einkäufe von Gesundheitsleistungen und -produkten.

Kurz: Es handelt sich um einen Riesenmarkt, an dem viele partizipieren möchten.

Das eigentlich Problematische daran ist doch nur, daß die Entscheidung über die Verteilung von Geldmitteln in diesem Markt in hohem Prozentsatz nicht vom Verbraucher durch schlichte Nachfrage getroffen wird, sondern von Fachgremien und Fachleuten aufgrund abstrakter Bedarfs- und Notwendigkeitsschätzung. Genau an dieser Stelle setzen Verzerrungen in der "Allokation von Resourcen", wie es Neudeutsch heißt, ein, die Fehlsteuerungen garantieren.

Es ist eben nicht nur die Pharmaindustrie, die sich durch die Besonderheiten dieses Systems kompromitieren läßt, sondern im wesentlichen alle Beteiligten.

Wie auch immer, ich komme demnächst wieder mehr auf die Sache zurück ...





Dienstag, Oktober 19, 2004

Chrysin: The World Health Network - Anti-Aging and Longevity

Die amerikanische Akademie für Anti-Aging-Medizin berichtet über Chrysin:

AADR Knowledgebase, The World Health Network - Anti-Aging and Longevity: "Chrysin has many actions on the body, including anti-anxiety, anti-inflammatory, anti-cancer properties. In addition, studies carried out in Europe found that chrysin can increase testosterone levels by 30% or more."

.. und empfiehlt die Einnahme von 1-3 Gramm Chrysin täglich als sichere Menge, um die Wirkungen auf den Testosteronspiegel sowie die entzündungshemmenden Effekte zu erzielen.
Die von der LifeExtension Foundation für SuperMiraforte empfohlene Menge liegt bei 1,5 Gramm pro Tag, die bei gleichzeitiger Einnahme von Bioperin, einem Extrakt aus schwarzem Pfeffer, wesentlich besser vom Körper verwendet wird als ohne Bioperin.

Wie ich sehe, gibt es jetzt im Web einige Konkurrenzprodukte zu SuperMiraforte. Achten Sie bei der Auswahl darauf, daß die Mindestmenge von 1g Chrysin pro Tag erreichbar ist und Bioperin in die Formel eingeschlossen wurde.
Ideal ist aus meiner Sicht die Kombination mit erheblichen Mengen Urtica (Brennessel-Extrakt), um die Proteinbindung von Testosteron zu vermindern, sowie Zink.

Ich bin nach wie vor ein "Fan" von SuperMiraforte, das m.E. qualitativ die Nummer 1 unter den Testosteron-Boostern ist.

Viele Grüße

Dr. W. Rösner

Montag, Oktober 18, 2004

Yohimbine ( Procomil ) und sexuelle Erschöpfung

Liebe Leser,

Yohimbe ist ein alt-bekanntes Aphrodisiakum, dessen Wirkmechanismus bisher noch wenig verstanden wird. In der Vor-Viagra-Ära war Yohimbe, oder Yohimbine wie der Wirkstoff heißt, jedoch eines der wenigen Mittel, die man überhaupt gegen Erektionsstörungen einsetzen konnte. Allerdings war und ist die Erfolgsquote bei einfachen Erektionsstörungen relativ niedrig.
Eine Untersuchung des pharmakologischen Instituts in Mexiko City zeigt, warum:

Yohimbine ( Procomil ) and the sexually exhausted rat: "The combined treatment with subthreshold doses of apomorphine and yohimbine synergised to reverse the sexual inhibition characteristic of sexual exhaustion."

In dieser Untersuchung wurde gezeigt, daß Yohimbin v.a. die Erholungszeit nach der Kopulation von Ratten - damit läßt sich unverfänglicher experimentieren ... - verkürzt und zwar, nun das ist eher ein technisches Detail, indem es für eine Anreicherung des Neurotransmitters 'Dopamin' sorgt.

Somit ist Yohimbin das pflanzliche Uprima-Äquivalent. Uprima, ein Potenzmittel der Fa. Abbott, zielt ebenfalls auf eine Anreicherung von Dopamin ab und hat v.a. dort seine Verdienste, wo die sexuelle Erregbarkeit vermindert ist.

Wenn Ihr Ziel also eine Verminderung der Erholungszeit nach Geschlechtsverkehr ist, vielleicht auch phasenweise die Fähigkeit mehrmals täglich GV haben zu können, dann ist Yohimbe sicher einen Versuch wert.
Auch wenn Sie den Eindruck haben, daß Ihr sexueller Appetit ganz allgemein Anregung vertragen könnte, kommt Yohimbe neben Chrysin, Tribulus und Avena in die engere Wahl.

Klicken Sie hier, um mehr über Yohimbe zu erfahren.

Viele Grüße

Dr. W. Rösner

Freitag, Oktober 15, 2004

Lust-förderndes Potenzmittel und Diät-Pille : PT-141 ( 'Passion' )

Eine ziemlich sensationelle Meldung, die aber auch nicht mehr ganz neu ist, ist die Ankündigung des 'ersten' Libido-fördernden Potenzmittels 'Passion':

Lust drug and slimming pill : PT-141 ( 'Passion' ):
"SCIENTISTS have created the world's first "lust drug" which can spark desire in men who have lost the ability to become sexually aroused."

Ein Mittel also, das müde Männer wieder muntern machen möchte, um eine abgegriffene Alliteration zu benutzen.
Selbst auf die Gefahr hin, mich wie der alte Cato ständig zu wiederholen: Eigentlich brauchen wir solch eine Droge nicht. Dieses PT-141 ist übrigens vom Prinzip her nichts anderes als ein Anti-Depressivum. Im Unterschied zu den sattsam bekannten Serotonin-Reuptake-Hemmern, die leider sehr oft anti-sexuell wirken, wird hier über einen anderen Stoffwechselpfad ein pro-sexueller Effekt erzielt.

Und das macht auch insofern Sinn, als Libidomangel, also vermindertes sexuelles Interesse IMMER ein Symptom einer Depression ist. Bei Männern allerdings, das zeigten Untersuchungen von Eugene Shippen, ist solch eine Niedergedrücktheit mit Mangel an Sex-Interesse auch sehr deutlich verbunden mit einem Mangel an freiem Testosteron.

Warum die Pharmaforschung sich nicht auf dieses Phenomen stürzt, um hier Lösungen zu entwickeln, ist mir offen gesagt ein Rätsel. Vielleicht ist die Strategie jedoch auch nur die, mit diesen tiefgreifenderen Lösungen noch zu warten bis sich das jetzt gerade entwickelte Sortiment amortisiert hat? Das kann dann noch 10 Jahre dauern (Passion soll 2008 auf den Markt)!

Solange müssen Sie jedoch nicht warten, denn es steht schon jetzt eine Reihe natürlicher, nicht patentierbarer Möglichkeiten zur Verfügung, mit sog. Testosteron-Boostern genau das zu erreichen, was 'Passion' ebenfalls will: die Libido von Männern anzuregen.

Tribulus ist sicher eines der wirksamsten, Chrysin kombiniert mit Urtica ist ein weiteres und Avena sativa hat sich ebenfalls bei sehr vielen unserer Leser als Potenzmittel erwiesen.

Interessanterweise wird einer der Forscher, die an Passion arbeiten, mit den Worten zitiert: "Wir gehen nun daran, PT-141 in Kombination mit Viagra zu testen. Das würde dem Anteil der Männer helfen, die auf Viagra allein nicht reagieren" (von mir übersetzt).
Davon erhofft man sich einen "super-strength anti-impotence cocktail" - wohl, wohl!

Auch hier sind wir eine Nasenlänge voraus: kombinieren Sie einfach einen Testosteron-Booster mit der Aminosäure Arginin - schon haben Sie einen natürlichen Super-Anti-Impotenz-Cocktail !

Folgendes hat uns gerade heute einer unserer Leser geschrieben, der genau nach dieser Empfehlung vorgegangen ist:
"Die Kombination ausArginMax und Bulgarian Tribulus zeigte bereits nach ca. einer Woche die erwartete Wirkung. Nachdem beide Präparate inzwischen verbraucht sind, habe ich eine kleine Pause (ca. eine Woche) eingelegt, .... Bisher hat die Wirkung der ersten Zusammenstellung noch in keiner Weise nachgelassen. Ich bin sehr zufrieden damit. Es ist gut, sich auf die vorab gegebenen Informationenverlassen zu können."

Vielen Dank und viele Grüße !

Dr. W. Rösner


Mittwoch, Oktober 13, 2004

Arginin - kleines Molekül für große Potenz

Im Web kursieren einige Beschreibungen der Wirkungen von Arginin, wie z.B. diese in der Alternativmedizin-Abteilung von about.com, einem großen amerikanischen Portal:

Arginin: "Arginine is used by the body to make nitric oxide, a substance that relaxes blood vessels. For this reason, it has been used to treat cardiovascular disorders such as heart failure, intermittent claudication, impotence, female sexual dysfunction, and interstitial cystitis."

Auch Serge Kreutz nimmt in seiner großen Webpräsenz zum Thema Sexualität Stellung dazu:
http://www.cockatoo.com/arginine/

Allerdings sind viele Stellungnahmen, die teils sehr kenntnisreich anmuten, nicht von größerer praktischer Erfahrung geprägt. Serge Kreutz z.B. hat Arginin an sich selbst ausprobiert, und findet, daß er davon keinen Nutzen hatte, basta.
Vielleicht gehört es zu seinem "Alpha-Mann-Programm", wenig von Selbstzweifeln geplagt zu werden - es sei ihm gegönnt.

Jedem muß jedoch klar sein, daß es kein Mittel gibt, nicht mal Viagra, das bei 100% der Männer wirkt.
Wenn wir aus den Zuschriften unserer Leser Rückschlüsse ziehen, dann helfen Arginin-haltige Nahrungsergänzungen einem hohen Anteil der Männer mit Erektionsproblemen. Allerdings empfehlen wir keine isolierte Arginin-Anwendung, wie sie vielleicht dem Kreutz'schen Experiment zugrunde lag, sondern eine Kombination mit Vitaminen, auch Ginseng u.a. oder der Aminosäure Phenylalanin in VivaXL, wie z.B. im letzten Newsletter.

Zu Arginin gibt es eigentlich sehr viel mehr zu sagen als nur auf die erektionsfördernde Wirkung hinzuweisen. Es ist in vieler Hinsicht, übrigens auch für Frauen, als Nahrungsergänzung sehr zu empfehlen. Sehen Sie auch unseren Newsletter von August 2002 über Arginin und seine Wirkungen.

Viele Grüße

Dr. W. Rösner

Dienstag, Oktober 12, 2004

Yohimbine ( Procomil ) and sexual performance

Ein weiterer interesanter Artikel von biopsychiatry.com:

Yohimbine ( Procomil ) and sexual performance: "The systemic use of adrenergic antagonists in the treatment of sexual dysfunction has originated more controversy than results. Among the various agents, yohimbine has acquired an unenviable reputation in the treatment of erectile dysfunction."

Umfangreiche Studien an Tieren zeigten wiederholt positive Effekte von Yohimbe auf die Potenz. V.a. die Erholungszeit nach dem Koitus war oft verkürzt. Yohimbe scheint ganz allgemein die Libido zu erhöhen und wäre insofern ein sehr vielversprechendes Ergänzungsmittel zu Viagra oder Arginin.
Leider ist Yohimbe ökonomisch wenig interessant, nicht patentierbar, und daher fehlt die Motivation für weitere, eingehendere Forschungen zu Wirkungen und Anwendungsmöglichkeiten.

Sehen Sie auch unseren Artikel über Yohimbe.

Es ist ein häufig unterschätztes Mittel mit interessantem Potenzial.

Dr. W. Rösner

Montag, Oktober 11, 2004

Sildenafil ( Viagra ) bei Erektionsstörung durch Depression

Eine der interessantesten Publikationen im Web ist die Biopsychiatry-Seite von BLTC RESEARCH. Hier ein Ausschnitt mit einem Bericht über die Wirksamkeit von Viagra bei depressiven Männern:

Sildenafil ( Viagra ) for antidepressant-induced sexual dysfunction:
"The primary outcome measure was score on the Clinical Global Impression-Sexual Function (CGI-SF); secondary measures were scores on the International Index of Erectile Function, Arizona Sexual Experience Scale, Massachusetts General Hospital-Sexual Functioning Questionnaire, and Hamilton Rating Scale for Depression (HAM-D). RESULTS: Among the 90 randomized patients, 93% (83/89) of patients treated per protocol took at least 1 dose of study drug and 85% (76/89) completed week 6 end-point assessments with last observation carried forward analyses. At a CGI-SF score of 2 or lower, 54.5% (24/44) of sildenafil compared with 4.4% (2/45) of placebo patients were much or very much improved (P<.001). Erectile function, arousal, ejaculation, orgasm, and overall satisfaction domain measures improved significantly in sildenafil compared with placebo patients. Mean depression scores remained consistent with remission"

Interpretation:
Die Studie bestätigt, was man schon weiß: Viagra wirkt relativ schlecht bei Depression, nur bei ca. 54%. Allerdings auch in dieser Gruppe immer noch besser als Placebo, also ein wirkstoffloses Scheinpräparat (hilft nur 4,4%).

Der Grund ist natürlich, daß Viagra die sexuelle Erregbarkeit nicht verbessert, die gerade bei Depressiven oft vermindert ist. Hier sind als pharmakologische Alternative "Uprima" und als natürliche Alternativen alle Testosteron-Booster, Yohimbe und wahrscheinlich auch DL-Phenylalanin wirksamer.

Auf diesen Punkt werde ich in weiteren Beiträgen eingehen.

Dr. W. Rösner

Sonntag, Oktober 10, 2004

"Geschäfte mit der Manneskraft: Urologen warnen vor Abzockern"

"Geschäfte mit der Manneskraft: Urologen warnen vor Abzockern"

Mein Kommentar:

Es mutet immer etwas merkwürdig an, wenn Ärzte ihre Standardempfehlung zu Krebsvorsorge abgeben. Was zunächst vernünftig klingt, ist es bei näherem Hinsehen nicht: Wie effektiv ist denn die derzeitige Krebstherapie? Warum wenden sich immer mehr Menschen von dieser Art der Behandlung ab? Warum hat die moderne Krebsforschung trotz Milliardenaufwand keine Erfolge? Warum werden alternative Ansätze nicht erforscht?

Die Menschen sind nicht so dumm, wie es Vertreter von Standesorganisationen gerne hätten.

Dr. W. Rösner

VivaXL Sonderangebot

Liebe Leser,

Ihre sehr positive Resonanz auf das Angebot VivaXL von letzter Woche hat Virility Health Ltd. dazu bewogen, eine Sonderaktion nur für die Leser dieses Magazins einzurichten: Es gibt jetzt Mengenrabatte für VivaXL von 10-20%, je nach Bestellmenge.

Zu diesem Sonderangebot: hier klicken.

Ich wurde von einigen Lesern gefragt, wie sich denn mein "Zustand" nach einigen Wochen VivaXL entwickelt hat - verständliche Frage. Schließlich ist es ja möglich, daß auch ich Täuschungen unterliege oder sich der Effekt schlichtweg abnutzt.

So ist es jedoch mit VivaXL nicht!

Ich kann nicht anders als bestätigen, daß mich die Wirkung immer noch absolut überzeugt.

Vermutlich interessieren Sie Details meines Lebensstils wenig. Soviel nur: Mein Tag ist kein 8-, oder 10 Std. Tag - das wäre Urlaub - sondern ein 12-15 Std. Tag. Und ich wette, nicht wenige von Ihnen haben ähnlich viel um die Ohren.

Es ist also nicht so, daß ich entspannt die Wirkungen von VivaXL genießen könnte. Vielmehr muß sich das Produkt bei mir sozusagen als 'alltagstauglich' beweisen! Und, ich wiederhole mich, das tut es in einer Weise, die mich auch jetzt, wo ich hier gut gelaunt sitze und Freitag-Nachmittag noch 2 sehr knifflige Aufgaben vor mir habe (ersparen Sie mir Details...!) - das tut es mit Bravour. Ich fühle mich fit und dem Ansturm der Probleme gewachsen!

Meine Empfehlung geht also ganz eindeutig in Richtung VivaXL, v.a. für die gestressten unter Ihnen.

Um maximale potenzfördernde Wirkung zu erreichen, für Männer über 40J., ist nach wie vor die Doppelstrategie Arginin plus Testosteron-Booster angezeigt. Also:


VivaXL oder Powermaker oder ArginMax

plus

SuperMiraforte oder Bulgarian Tribulus oder Natural Sex.



SuperMiraforte und Powermaker erhalten Sie, wenn Sie hier klicken.

ArginMax, Bulgarian Tribulus und NaturalSex - wenn Sie hier klicken.

Sonderangebot VivaXL: hier klicken.


Viele Grüße und ein schönes Wochenende!

Dr. W. Rösner

Alternativen für Viagra

http://www.alternativen-fuer-viagra-bei-impotenz.com

Kontakt